Offene Methoden, ehrliche Evidenz
Wie psyKasten wissenschaftliche Transparenz als Produkteigenschaft behandelt.
Das Problem mit Blackbox-Testplattformen
„Kann ich diese Daten im Peer-Review verteidigen?“ — an dieser Frage entscheidet sich, ob eine Online-Plattform für Forschung taugt. Um sie zu beantworten, muss man wissen, was ein Test genau implementiert, wie treu er dem Quellparadigma ist und wie die Timing-Qualität jedes Durchgangs war. Die meisten Plattformen verlangen dafür Vertrauen.
Evidenzstatus an jedem Test
Jeder Test der Bibliothek trägt eines von drei Etiketten: validierte Parameter (Implementierung folgt einem publizierten Protokoll mit dessen Parametern), adaptiert (auf einem publizierten Paradigma basierend, für den Browser angepasst) oder Demonstration (illustrativ, nicht für inferenzstatistische Forschung geeignet).
Schlüsselreferenzen mit DOIs stehen direkt am Test, und das Etikett erscheint überall, wo der Test erscheint — im Katalog, auf der Testseite und im Studien-Designer. Die Ehrlichkeit reist mit.
Wo eigenes Material keine Normen hat — und browserbasierte Normen sind selten — sagt das Etikett genau das, statt anderes zu suggerieren.
Methoden zum Zitieren und Nachprüfen
Die Timing-Architektur ist öffentlich dokumentiert und im Code erzwungen: paint-synchronisierte Reizplanung, Hardware-Zeitstempel für Ereignisse, monotone Uhren und ein Frame-Drop-Bericht pro Durchgang, der in jedem Export als kanonische Qualitätsspalte landet.
Exporte sind konstruktionsbedingt analysefertig: Daten auf Durchgangsebene mit Teilnehmendenkontext, Demografie, Qualitätsmarkierungen und den exakten Einstellungen, mit denen jede Zeile erzeugt wurde.
Eingebaute Reproduzierbarkeit
Studiendesigns frieren ihre Konfiguration beim Einschreiben einer teilnehmenden Person ein — spätere Änderungen können nicht stillschweigend verändern, was frühere Teilnehmende erlebt haben. Die Reizrandomisierung ist pro Zuweisung geseedet, sodass sich die exakte Sequenz aus den gespeicherten Daten rekonstruieren lässt. Das Counterbalancing nutzt deterministische balancierte lateinische Quadrate.
Eine Community-Pipeline, offen geführt
Die Testbibliothek wächst über Vorschläge von Forschenden und eine öffentliche Roadmap: Paradigmen werden offen gesichtet, und nur gemeinfreie Paradigmen werden implementiert. Auch Übersetzungen (Deutsch, Englisch, Spanisch, mit erzwungener Parität) sind ein Beitragspfad.